LKH GRAZ WEST

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KAGes - Stmk. Krankenanstaltenges.m.b.H.


Kunst am Bau

Aus der Sicht der Architekten


Ausgehend von zwei Erschließungsachsen, durch das bestehende Unfallkrankenhaus und von der Verbindungsstraße Göstingerstraße – Algersdorferstraße, wurde der Hauptzugang zum neuen LKH Graz West im Schnittpunkt dieser Achsen gewählt. Ankommende werden entlang einer Leitwand aus Lamellen, die den Einblick in die dahinter liegenden Untersuchungsräume verwehren und teilweise durchlässig zum Lichthof sind, zum Haupteingang geführt. Der bestehenden Situation des UKH angepasst, behauptet sich der orthogonal zum UKH ausgerichtete Hauptkörper gegenüber seinem mächtigen Nachbarn wie selbstverständlich und beinhaltet den Bettentrakt der Allgemeinen Klasse mit der über fünf
Geschosse reichenden zentralen Halle. Der vertikale Raum der Halle bildet für jedes Geschoss den zentralen Kreuzungspunkt, ein transparenter Besucherlift verbindet die Geschosse untereinander und gibt einen weiträumigen Blick frei. Den vom Unfallkrankenhaus Ankommenden öffnet sich nach dem korridorartigen Durchgang durchs UKH die zentrale
Halle mit Galerie, welche den Blick freigibt auf die Cafeteria, die Rezeption, die Parkanlage und die Wartezone der Ambulanzen. An diese zentrale Halle schließen niedrigere Baukörper an; im Südwesten der dreigeschossige Sonderklassetrakt mit der Verwaltung und dem Andachtsraum im Erdgeschoss. Die Stationen der Sonderklasse sind durch separierte
Anordnung, eigenem Zugang von der Halle und in den Garten, sowie durch großzügige Grundrissgestaltung mit eigenen Balkonen aufgewertet.





Im Nordosten parallel zum Hauptkörper der Intensivmedizinische Bereich und der OP-Bereich. Alle Bereiche des Gebäudekomplexes geben den Eindruck eines Gesundheitskomplexes wieder, die komplexe Maschinerie des Krankenhauses ist für den Patienten nicht spürbar. Die Wege im Haus sind nicht nur als reine Funktionswege
gedacht, sondern als interne Spazier- und Gehwege für den Genesungsprozess. Überall dringt Licht bis tief in den Raum ein, es gibt keine finsteren Stellen oder dunkle Gänge.
Die Ausrichtung der Patientenzimmer nach Südosten und Südwesten umschließt einen großen Teil der neu gestalteten Parkanlage und erhält durch die Anordnung der Baukörper
eine unverwechselbare Atmosphäre. Die Außenbereiche wurden vom Landschaftsplaner „Land in Sicht“ als übergeordnetes Gestaltungskonzept konzipiert, und von der Firma Schinnerl aus Gleisdorf ausgeführt. Diese umfassen nicht nur die Parkanlage mit groß angelegten Spazierwegen, sondern auch die Freibereiche im Haupteingangsbereich
sowie die beiden gestalteten Innenhöfe.




Aus der Sicht des Künstlers Franz Graf. Die Grundidee zur Geschichte des menschlichen
Körper – eine Landschaft. Der Basisgedanke ist wandmalerisch in verschiedenen Farben, hauptsächlich in weiß, blau und schwarz auf grauem Grund – Beton – soweit dieser innenräumlich existiert. Die Grundidee ist die Morphologie der Erythrozyten.

Aus der Sicht des Künstlers Hans Kupelwieser

Die Formbindung der roten Blutkörperchen wurde in unterschiedlichen Positionen im LKH situiert. Der Zusammenhang von Blutkörperchen und Skulptur, die Formveränderungen
werden auch auf allen Bildschirmen visualisiert.





Kontakt:
Schaupp, Klaus

Letzte Änderung:
Marantidis, Dimitra
29.03.2006 / 19:40


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